Rhythmus im Körper

Die Sonne gibt uns den Takt

Der biologische Biorhythmus ist der Tag & Nacht Rhythmus. Die Psychologen nennen es Innere Uhr, die zyklische Schwankungen hat. Dieser Schlaf-Wach-Rhythmus wird durch das Tageslicht gesteuert und beeinflusst unseren Hormonspiegel, Körpertemperatur und unser Energielevel.

Diese unterschiedliche Schwankungen, wie auch der Rhythmus in der Musik, machen uns aktiv/schnell oder müde/langsam. Wir fühlen uns meistens am Vormittag zwischen 10 und 11 Uhr und am Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr am aktivsten. Am tiefsten sind diese Schwankungen am Mittag, zwischen 12 und 13 Uhr und in der Nacht.

Der Herzschlag macht den Beat

Wusstest du, dass unserer Herz pro Tag ungefähr 100 000 schlägt? Es macht ungefähr drei Milliarden Schläge/beats im Lauf unseres Leben. Unser Herz macht den Beat, also wie schnell unser Blut fließt.

Ein gesunder Blutdruck liegt idealerweise bei 120/80 mmHg, wobei Werte bis 130/85 mmHg noch als normal gelten.

Wenn wir Musik hören, erleben wir auch Emotionen. Wenn es eine ruhige Musik ist, kann unsere Atmung, und dadurch unser Herzschlag auch langsamer werden. Es senkt den Blutdruck.

Unangenehme Geräusche, wie Presslufthammer oder Bohrmaschinen können unseren Herzschlag erhöhen und dadurch auch den Blutdruck.

Wenn wir beim Zahnarzt sind, oder einen aufregende Termin haben, hilft es unsere Lieblingsmusik zu hören, egal ob es schnell oder langsam ist. Es beruhigt unser Nervensystem und dadurch sinkt unser Blutdruck, wir fühlen uns entspannter und fröhlicher.

Den eigenen Rhythmus finden

In verschiedenen Lebensphasen haben wir verschiedene Rhythmen. Als Baby brauchen wir viel Schlaf, Anfang/Mitte zwanzig schaffen wir es mehrere Nächte hintereinander Party zu machen.

Jemand mag viele Dinge an einem Tag machen, andere fühlen sich wohler, wenn es ein Programm pro Tag gibt.

Wenn wir uns wohlfühlen, zum Beispiel mit Freunden, geht die Zeit schneller, als wenn wir in einem langweiligen Meeting oder beim Arzt im Warteraum sitzen.

Unseren eigenen Rhythmus zu finden hängt von den persönliche Bedürfnissen, vom Biorhythmus und vom natürlichen Wechsel von An- und Entspannungen ab.

Musik begleitet uns durch ihre Rythmen und Melodie. Beobachte welche Musik hörst du gerne am Montag und welche am Freitag. Oder was hilft am früh Morgen aufzustehen und welche Melodie hilft dir vor dem Einschlafen zu singen.

Sogar in Therapie nutzen sie die verschiedene Playlist-Methode. Es gibt eine Playlist für die aktuellen Gefühle und eine Playlist für die gewünschte Stimmung. Und wenn die Menschen ihre zweite (gewünschte Stimmung Playlist) hören, ändern sich tatsächlich ihre Gefühle und es ist messbar im Körper (wie Atmung, Herzschlag, Blutdruck). Unser Körper reagiert bewusst und auch unbewusst auf den Takt, Beats, Rhythmus und Melodie.

Fühle den Rhythmus mit JoCHOR: